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Syncwork beteiligt sich an IHI JU VICT3R-Initiative zur Reduzierung von Tierversuchen in experimentellen Studien

Syncwork beteiligt sich an IHI JU VICT3R-Initiative zur Reduzierung von Tierversuchen in experimentellen Studien

Logo der VICT3R Initiative

33 Partnerorganisationen, darunter die Syncwork AG, werden ab dem 1. September 2024 für 42 Monate ihr Know-how und ihre Kompetenzen bündeln. Unter der Leitung der Universität Pompeu Fabra in Barcelona und der Bayer AG in Berlin setzen sie sich für das VCG-Konzept ein und greifen dabei auf eigene Kontrolltierdaten aus jahrelanger Forschung zurück. Das Projekt wird mit 28 Millionen Euro vom Innovative Health Initiative Joint Undertaking (IHI JU) und beitragenden Industriepartnern unterstützt.

Mit der Initiative arbeiten die beteiligten Akteure darauf hin, Tiere in Kontrollgruppen zu ersetzen, zu reduzieren und das Verfahren so zu verbessern. Hierfür setzen die Beteiligten auf virtuelle Gegenstücke, sodass die Gesamtzahl der für solche Studien erforderlichen Tiere um bis zu 25 Prozent reduziert wird und zugleich die höchsten ethischen Standards in der wissenschaftlichen Forschung sichergestellt werden.

VICT3R entwickelt vielversprechendes VCG-Konzept weiter

Der VCG-Ansatz, der ursprünglich im Rahmen des eTRANSAFE IMI2-Projekts als Prototyp entwickelt wurde, hat sich bei der nichtklinischen Sicherheitsbewertung als vielversprechend erwiesen, erfordert jedoch eine weitere Verbesserung für die Übernahme in die behördliche Gefahren- und Risikobewertung. VICT3R wird dieses Konzept weiterentwickeln, indem es sich systematisch mit wichtigen Herausforderungen wie dem Teilen, Sammeln und Kuratieren großer Datenmengen befasst, entscheidende Variablen für die perfekte VCG-CCG-Übereinstimmung ermittelt, KI-Ansätze für die Generierung virtueller Kontrollgruppen einführt und Validierungsverfahren im Einklang mit der Guten Laborpraxis (GLP) sicherstellt.

Im Mittelpunkt von VICT3R steht eine ehrgeizige Mission: der Aufbau einer umfassenden, hochwertigen Datenbank mit kuratierten und analysierten Kontrolltierdaten verschiedener Arten. Diese Fülle an Informationen wird Partnern, Regulierungsbehörden und politischen Entscheidungsträgern bereitstehen, wodurch wiederum die Weiterentwicklung des VCG-Konzepts vorangetrieben und seine Gültigkeit, Reproduzierbarkeit und Stärke demonstriert wird.

Beitrag der Syncwork AG: Behördliche Vorgaben einhalten und Akzeptanz der Studien sicherstellen

„Wir freuen uns sehr, Teil dieser großartigen Initiative zu sein und tragen gerne dazu bei, ethisch wertvolle Forschung aktiv in die Praxis umzusetzen“, sagt Reiner Strauß, Bereichsleiter Life Science bei der Syncwork AG. „Unsere Arbeit wird sicherstellen, dass die eingesetzten Computersysteme den GLP-Standards nach OECD No. 17 entsprechen. Damit erfüllen wir die behördlichen Vorgaben und sorgen für die notwendige Akzeptanz der Studien.“

Während das Hauptaugenmerk von VICT3R auf Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe liegt, zielt die Initiative auch darauf ab, das VCG-Konzept auf andere Arten von Tierstudien auszudehnen. Darüber hinaus engagiert sich VICT3R für die langfristige Wartung und Erweiterung seiner Datenbank- und Softwareplattform, um eine nachhaltige Zugänglichkeit und Wirkung für die kommenden Jahre sicherzustellen.

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