RPA Basics

Was ist Robotic Process Automation?

Robotic Process Automation

Definition RPA

RPA, kurz für Robotic Process Automation, nutzt intelligente Software-Robotertechnik, um klar strukturierte Geschäftsprozesse automatisiert zu bearbeiten. Besonders effektiv ist RPA, wenn es darum geht, wiederkehrende und regelbasierte Aufgaben, die normalerweise von Menschen erledigt werden, zu erledigen.

Mit RPA-Bots werden menschliche Interaktionen am PC​ imitiert. RPA unterscheidet sich signifikant von traditioneller Automatisierung:​

  1. Durch das Nachahmen von Benutzereingaben über die Benutzeroberfläche einer Anwendung wird die Notwendigkeit neuer Schnittstellen vermieden.
  2. Eine schnelle und einfache Implementierung und Integration in bestehende Systemlandschaften​ wird ermöglicht.
  3. So bleiben bereits vorhandene Systemlandschaften unberührt.
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RPA-Tools können in Verbindung mit beliebigen Systemen und Anwendungen genutzt werden und passen sich der bestehenden Systemlandschaft an.

Wir automatisieren wiederkehrende Geschäftsprozesse

So profitieren Sie von RPA

Prozessqualität erhöhen
Produktivität steigern
Kosten reduzieren
Schnelle Implementierung
Arbeitnehmermotivation steigern
Skalierbare Lösung
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Robotic Process Automation ermöglicht es, Prozesse effizienter und präziser zu gestalten. Fehler, die durch eine manuelle Verarbeitung von Daten entstehen können, werden durch RPA mittels regelbasierter Prozesse verhindert.
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Dank RPA können sich Mitarbeiter besser auf wichtige Aufgaben konzentrieren. Aufgrund der eingesparten Zeit bei Routineaufgaben, werden neue Kapazitäten geschaffen.
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Durch die Implementierung von RPA können Prozesse kontinuierlich, auch außerhalb der regulären Arbeitszeit, durchgeführt werden. Dies gestattet es, die Prozesskosten zu senken und einen schnellen Return on Investment (ROI) zu erzielen.
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Da sich RPA in die bestehende Softwarelandschaft problemlos einfügt, müssen keine weiteren Systeme beschafft oder bestehende Systeme abgeändert werden, um Prozesse zu automatisieren.
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Mithilfe des Bots werden monotone Aufgaben ausgelagert. Der Mitarbeiter wird entlastet und kann sich um komplexere oder auch kreative Aufgaben kümmern.
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Steht die Infrastruktur für RPA und deren Bots, können je nach anfallender Arbeit weitere Bots hinzugefügt bzw. die Konfiguration abgeändert werden, um auch einer hohen Arbeitslast standzuhalten.

RPA einführen – so geht’s

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Um RPA-Projekte erfolgreich umzusetzen, nutzen wir folgende fünf Schritte:

  1. Im ersten Schritt werden wir mögliche Prozesse analysieren und den Nutzen von RPA für das Unternehmen, die Abteilung sowie den Arbeitsablauf bewerten. Die Prozesse werden notiert, auf ihre RPA-Tauglichkeit untersucht und gegebenenfalls so umgestellt, dass eine (Teil-) Automatisierung möglich wird. Unser Ziel ist es, eine Liste an automatisierbaren Prozessen zu erstellen und die Vorteile von RPA zu berechnen.

  2. Im zweiten Schritt geht es um das Design der Roboter bzw. des Programms. Hier werden wir eine Prozessdefinition erstellen. Es werden die Abläufe skizziert, wichtige Themen wie die vorhandene Infrastruktur, Schnittstellen, Zugriffsrechte und Datenschutz notiert. Unser Ziel ist, dass alle Anforderungen, die in der Entwicklungsphase beachtet und erfüllt werden müssen, notiert sind.

  3. Der dritte Schritt ist das eigentliche Entwickeln der Softwarelösungen, also des Bots, der später die Aufgaben abarbeitet. Wir legen darauf Wert, dass der Roboter in einer Testumgebung entwickelt werden kann und somit die vorhandenen Produktionssysteme und Daten nicht berührt werden. Das Ziel dieser Phase ist es, die zuvor in der Prozessdefinition beschriebenen Vorgänge zu automatisieren.

  4. Der vierte Schritt behandelt das Testen der entwickelten Lösung. Da der Roboter so fehlerfrei wie möglich sein sollte, wird er von uns vor dem eigentlichen Einsatz in einer Produktivumgebung auf eventuelle Fehler getestet. Das Ziel dieser Phase ist die Vorbereitung für die Produktivumgebung.

  5. Im fünften Schritt wird der entwickelte Bot in die Produktivumgebung überführt. Das anschließende Monitoring lässt zu, unerwartete Fehler im Programmcode auszubessern und so einen reibungslosen Alltagsbetrieb zu gewähren. Das Ziel dieser Phase ist es zu schauen, ob der Bot den Prozess so ausführt, wie es am Anfang in der Prozessdefinition festgehalten wurde. Die letzte Phase ist auch als kontinuierliche Verbesserung zu sehen. Ist der Bot einmal auf der Produktivumgebung eingesetzt, können wir die Performance kontinuierlich verfolgen. Dies ermöglicht eine genaue Auswertung der gewonnenen Zeit, die Mitarbeiter nun anders verwenden können sowie die durch die Automatisierung gesparten Kosten. In dieser Phase entstehen meistens auch Ideen für weitere Automatisierungsprozesse.

Sie möchten erfahren, ob sich RPA auch für Ihr Unternehmen eignet?

 
Gemeinsam identifizieren wir geeignete Anwendungsfälle, damit auch Sie von den Vorteilen der robotergestützten Prozessautomatisierung profitieren können. Erfahren Sie mehr über unseren Self-Check RPA.

Voll- und teilautomatisierte Prozesse

RPA wird in unattended Bots und attended Bots unterschieden. Bei den unattended Bots handelt es sich um Roboter, die – ohne das Mitwirken eines Menschen – Tätigkeiten vollkommen autonom ausführen können. Somit können die Mitarbeiter effektiv unterstützt werden, da einzelne Aufgaben komplett vom Bot übernommen werden können. Vorher festgelegte Trigger, wie das Eingehen einer E-Mail, ermöglichen es, dass Bots auch auf Aktionen oder Veränderungen in der Umgebung reagieren und so Daten problemlos weiterverarbeiten können.

Bei attended Bots handelt es sich hingegen um teilautomatisierte Prozesse. Dies bedeutet, dass der Roboter als ein Assistent des Mitarbeiters eingesetzt wird und auch aktiv mit ihm kommuniziert. Die vom Roboter ausgeführte Arbeit wird vom Mitarbeiter durch vorher festgelegte Ereignisse, Aktionen oder Befehle initiiert. So kann der Roboter beispielsweise Tätigkeiten wie das Extrahieren von Daten und das Eintragen in Formulare übernehmen. Der Mitarbeiter hat währenddessen Zeit, um sich komplexeren Aufgaben zu widmen; in den eigentlichen Prozess muss er nur in Ausnahmefällen eingreifen.

Marktentwicklung und Zukunftsaussichten

RPA ist derzeit so beliebt, weil die Bots in bestehende Strukturen integriert werden können und schnell einen Mehrwert generieren. Außerdem ist RPA skalierbar und kann in allen Unternehmen und Branchen eingesetzt werden. Diese Vorteile führen zu einer immer größeren Sichtbarkeit von Robotic Process Automation und zu einer größeren Akzeptanz unter Führungskräften und Mitarbeitern.

Eine weitere Ebene für RPA ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Durch den zunehmenden Einsatz von KI in den Robotern können auch unstrukturierte Daten verarbeitet, Sprachen erkannt oder maschinelles Lernen genutzt werden um Prozesse weiter zu verbessern. Aktuelle Anbieter von RPA-Programmen wie UiPath arbeiten täglich an diesen Lösungen, um das Potenzial stetig zu steigern.

Robotic Process Automation entwickelt sich ständig weiter. Ziel ist es, am Ende mit RPA und neuen Technologien Automatisierungslücken zu schließen und eine End-to-End-Automatisierung zu erreichen. Hiermit wird das Potenzial für Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung deutlich erhöht.

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Ralf Juhl

Bahnhofstraße 59
65185 Wiesbaden

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